Unternehmen kaufen

Unternehmen kaufen

Wer sich selbständig machen will, hat immer die Wahl: ein Unternehmen kaufen oder selbst gründen. Für Existenzgründer ist das oft eine schwierig zu beantwortende Frage.

Was spricht dafür, ein Unternehmen zu kaufen?

Ein Unternehmenskauf  hat Vor- und Nachteile. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass das Unternehmen in der Regel schon viele Jahre besteht und daher bereits am Markt bekannt ist. Produkte und Dienstleistungen sind eingeführt, es gibt gefestigte Kunden- und Lieferanten-Beziehungen. Die Büro- und Produktionsräume sind eingerichtet, die Produktion läuft. Die Mitarbeiter sind eingearbeitet und bestens mit den betrieblichen Abläufen, den Kunden und Lieferanten vertraut.

Das klingt so gut, dass man sich fragt, was spricht dagegen, ein Unternehmen zu kaufen?

Die meisten Unternehmen, die zum Kauf angeboten werden, sind sogenannte KMU-Unternehmen, also kleine und mittlere Unternehmen. Diese sind in der Regel eigentümergeführt und werden stark durch die  Persönlichkeit des Unternehmers geprägt. Die Beziehungen zu den wichtigsten Kunden und Lieferanten werden vom Eigentümer selbst gepflegt. Alle Entscheidungen trifft nur der Besitzer.  Der Nachfolger muss sich erst einmal beweisen, sowohl bei den Mitarbeitern, als auch bei den Kunden und Lieferanten. Er muss in der Lage sein, die Persönlichkeit des Verkäufers zu ersetzen.

Zudem sind viele Unternehmensprozesse zwar standardisiert, aber nicht dokumentiert. Das bedeutet eine lange Überleitungszeit, damit die Erfahrungen und das Wissen des Eigentümers auf den Nachfolger übergehen kann. Das kann zu einer spannenden Zeit werden – effektiv und lehrreich, aber auch stressig und mit Missverständnissen verbunden.

Ein weiterer Nachteil kann der Kaufpreis sein, der von Anfang an finanziert werden muss. Wenn die Übernahme nicht erfolgreich ist, bleibt der Käufer auf hohen Schulden sitzen. Bei einer Neugründung kann man die Investition Anfangs besser gestalten und klein anfangen. Allerdings sind die Umsätze am Anfang auch stets gering – denn ein neues Unternehmen auf dem Markt einzuführen dauert in der Regel  drei Jahre.

Der wichtigste Punkt für den Käufer und potenziellen Nachfolger ist daher der Preis für das Unternehmen.  Um die Kaufpreisforderung des Besitzers beurteilen zu können, muss man sich vor der Übernahme detailliert mit der Firma auseinandersetzen. Das bedeutet die sorgfältige Analyse der Jahresabschlüsse der letzten drei bis fünf Jahre, die Prüfung der Planungsrechnungen für die nächsten drei Jahre. Zudem sollten alle bestehenden Verträge eingesehen und auf mögliche Haftungen geprüft werden. Gibt es Investitionen, die dringend nachgeholt werden müssen? Wie ist die Altersstruktur der Kunden und Mitarbeiter? Diese und noch einige andere Faktoren haben Auswirkungen auf den Kaufpreis.

Bei einem Firmenkauf geht es nicht nur um Zahlen, Daten, Fakten. Sondern auch um die Menschen dahinter. Der Firmenkäufer und der Firmenverkäufer stehen als Menschen im Mittelpunkt. Sie müssen sich einigen.

Unternehmen sollte man auch nicht unter Zeitdruck kaufen. Die Ermittlung des angemessenen Kaufpreises, die rechtliche Prüfung (Due-Diligence), die Verhandlungen, Notartermine etc. – all dies benötigt eine besonnene Vorgehensweise und damit Zeit. Lassen Sie sich daher durch versierte Berater unterstützen. Dazu zählt nicht nur Ihr Steuerberater, sondern auch M&A-Berater und Rechtsanwälte. Die hierfür zu zahlenden Gebühren amortisieren sich oft schnell über eine schnelle Einigung, bessere Konditionen und einen guten Überblick über das zu kaufende Unternehmen.

Wie aber finden Sie ein für Sie geeignetes Unternehmen?

Über M&A-Berater und Unternehmensbörsen. Aber vor allem über die Online-Plattform Substanzcheck. Die Suchoptionen sind übersichtlich und effektiv, die zur Verfügung gestellten Informationen umfassend und aussagefähig. Sie können sich zudem für einen Infoletter anmelden und werden über neue Unternehmen, die Ihrem Suchprofil entsprechen, schnell informiert. 

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